23. - 27. Mai 2007

Schönes Wetter und Leichtwindbedingungen prägten auch diese 3. Selektionsregatta. Mittwoch, Donnerstag und Freitag morgens um 8.30 bot sich jeweils ein ähnliches Bild: Spiegelglattes Wasser, etwas Dunst und der Kommentar des Speakers: "Good morning sailors, we have an important information for you, there is 0 knots on the race area, so it is our intention to postpone the racing until further notice, please attention for two gun shots." In der Regel kam dann ca. 2h später eine leichte Brise von 2-6kn auf, wir konnten also plangemäss 3 Läufe pro Tag segeln.

Wie erwähnt war ich zu Regattabeginn noch nicht so fit, dies sowie Sonne und Leichtwind führten dazu dass mir die Konzentration etwas schwerfiel. Meine Starts waren schlecht, und so auch die Resultate der ersten beiden Tage (24-28-31 und 26-30-32, wir segelten in 2 Gruppen à 37 Booten). Am dritten Tag fühlte ich mich besser, erfreulicherweise konnte ich 2 Läufe in der ersten Hälfte segeln (15-18-27).

Für die 4 Finalläufe war ich damit in der Silverfleet (60.overall). Am Samstag starteten wir erstmals pünktlich um 10 Uhr morgens, bei 10-15kn immer noch sehr drehenden Bedingungen. Mit den Läufen 2-3 war ich zufrieden, etwas weniger mit dem letzten (12). Meine Starts waren noch nicht top aber ok, und die Taktik auf der Kreuz vor allem im 2. Lauf sehr gut. Wie alle Tage konnte ich jeweils das Niveau vom ersten Lauf nicht ganz halten, ein klares Indiz für meine körperliche Fitness nach meiner Medikur...

Der letzte Lauf fand dann entgegen den Prognosen nochmals bei richtigem Leichtwind statt, 8kn abflauend auf... naja, sehr wenig. Und das bei Wellen von den 25kn die es die Nacht über geblasen hatte, maximal harte Bedingungen also. Ich war gute 2. an der Luvboje, wurde aber auf dem Vorwind vom Feld überschwemmt und verlor noch 5 Plätze.

Im Gesamtklassement konnte ich mich damit noch auf den 49. Platz vorarbeiten, vor allem jedoch hatte ich im Laufe der Regatta mehr und mehr Spass an den taktisch anspruchsvollen Bedingungen (und auch immer mehr Erfolg mit meinen Schachzügen). Ein Lob gehört dem Regattakomitee, das - nicht wie in Palma und Hyères - stets auf der Höhe des Geschehens war und die Regatten zügig und mit einer klaren Linie durchführte.

Nun bin ich retour in der Schweiz, gesundheitlich wieder fit, und kann mich nun voll dem Trainingsaufbau für die WM widmen. Am Samstag gehts bereits nach Portugal, 2 Wochen Training auf den WM-Gewässern in Cascais und natürlich daneben Fitnessprogramm as usual.

SUI 187535
Corinne