3.6. - 16.6.
No2
Nach 2 Tagen im Bett war es mir langweilig und ich ging am Freitag segeln, 3h auf der Race Area 3 bei 0-4kn. Samstag/Sonntag verbrachte ich dann im Bett weil ich definitiv noch nicht gesund war, ab Montag trainierten wir wieder (ich verzichtete am Montag zwar noch auf das Fitnessprogramm am Morgen). Dienstag bis Donnerstag segelten wir auf Race Area 3 und 5 kurze Läufe mit GER, ESP, POR, ISR, FIN, BEL, GBR, USA was ziemlich spannend war. Wir hatten maximal 15kn, aber massive Wellen, am Donnerstag segelte ich bei Strömung gegen den Wind Vorwind zurück in den Hafen mit bis zu 4m Wellen, das gab gegen das Ufer hin einige ziemlich tückische (aber heisse :-)) Surfs. Am Freitag dann nur noch ein kurzes Abschlusstraining wiederum bei 0-4kn, etwas Bootshandling und blind segeln. Danach durften wir uns noch auf der Hafenmole verewigen (Bilder unseres Kunstwerks folgen) und luden die Boote auf. Am Samstag flogen wir dann mit 2h Verspätung von Lissabon nach Genf - back home!
Wir haben während der 2 Wochen Training die Gewässer vor Cascais von einer offenbar eher unüblichen (Leichtwind-)Seite kennengelernt, mal sehen, was an der WM auf uns wartet. Mit hoher Sicherheit viel Wellen und Strömung, also anspruchsvolle Bedingungen. Ich bin natürlich etwas enttäuscht dass ich wieder einige Tage wegen Krankheit verpasst habe und nicht wie geplant voll trainieren konnte, habe aber das Gefühl dass ich trotz kurzer Angewöhnungszeit mit den Wellen und Strömung gut zurecht gekommen bin. Noch nicht zufrieden bin ich mit meinen Starts, die Quote der guten Starts muss noch etwas höher sein wenn ich an der WM meine Ziele erreichen will.
No1
Nach 2 Tagen Autofahren (2200km) sind wir am Sonntagabend wohlbehalten in Oeiras, unserem Trainingsort nahe Lissabon und Cascais, angekommen. Die Infrastruktur ist hervorragend, der Hafen ganz neu und die Leute sehr nett. Unsere Unterkunft in der Jugi ist zudem ein Katzensprung vom Hafen.
Am ersten Tag hatten wir Nordwind, zuerst 12-15kn aber gegen Abend rapide zunehmend so dass wir 2.5h bei 20-30kn gegen die Strömung zurückkreuzen durften... am nächsten Tag dann vorerst gaaaanz leichte Seabreeze, fiel aber gegen 15 Uhr zusammen und der Nordwind kam wieder mit 10-20kn ablandig. Wir trainierten Manöver nahe am Ufer, d.h. der Wind war recht böig, dafür hatten wir keine Wellen was die Sache ziemlich einfach machte.
Das waren die ersten 2 Tage, danach war auch schon wieder vorbei mit der Freude, ich hüte mit 38.5 Grad Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen (sprich: Grippe) das Bett... das Kranksein für die nächsten paar Jahre hätte ich damit dann wohl eingezogen! Nathalie und Steffi waren die letzten beiden Tage auf der Race Area der WM vor Cascais, bei Seabreeze 5kn und massiver Strömung.
Thats the news fürs erste, ich melde mich wieder (hoffentlich gesund :-)), wir sind noch bis zum 16. Juni hier.





