19.12. - 29.12.2005
29. Dezember 2005
heute war Practice Race Day, und eigentlich hatte ich das auch auf dem
Programm. Doch mein Handgelenk hatte etwas dagegen, bereits gestern nach dem
Segeln hatte ich Schmerzen und heute morgen beim Aufwachen spürte ich es
immer noch, daher beschloss ich auf das Training zu verzichten.
Morgen gilts dann ernst, und dann wird gesegelt, Handgelenk hin oder her.
Ich habe immer noch die "Notfallapotheke" mit Wirkstoffpflastern und
Schmerzmitteln, die brauch ich aber nur wenn es nicht anders geht.
bis morgen, dann vermutlich mit mehr News...
Grüessli, Corinne
28. Dezember 2005
hello everybody,
die Tage beginnen sich zu gleichen... nebst dem obligaten Jogging, das heute
leider wegen Rückenschmerzen zum Walking wurde, waren wir wiederum 2h auf
dem Wasser, etwas mehr wind als gestern, so um die 20kn.
Nach einem Speed test auf der Kreuz mit Krystal Weir haben wir uns einer
Gruppe von ca. 30 Standard und Radial angeschlossen und mit ihnen 2 Läufe
gesegelt. Mit meiner Geschwindigkeit auf der Kreuz bin ich sehr zufrieden,
ich habe bisher noch kein Radialsegler gefunden, der schneller war. Hingegen
auf dem Vorwind habe ich den richtigen Dreh noch nicht ganz raus, vor allem
bei mehr Wind gibt es noch Phasen wo ich aus dem Gleiten komme - so gehen
schnell viele Meter verloren.
Für die Meisterschaft (für mich eine Trainingsregatta) werde ich den
Schwerpunkt auf den Vorwind legen und versuchen, von meiner (hoffentlich)
guten Position nach der Kreuz zu profitieren um den Schnellsten zu folgen.
bye
Corinne
26. Dezember 2005
or how to take the train on christmas day
Zum Christmas Lunch war ich nach Surfer's Paradise (Gold Coast) eingeladen,
und pflichtbewusst hatte ich mir im Voraus die Zugsfahrpläne besorgt. Zuerst
mit der Cleveland Line bis South Banks (Richtung City, d.h. NW) und dann
umsteigen auf den Gold Coast Train bis Nerang. Abfahrt 9.25 in Manly,
Ankunft 11.03 in Nerang, d.h. rund 1 1/2h Fahrt.
Kurz nach 9 Uhr war ich am "Bahnhof" und ging direkt zum Ticketschalter. Ich
hatte den Fahrplan in der Hand, der freundliche Herr am Schalter zeigte
darauf und sagte zu mir: "Forget about this one, it's Christmas Day. The
trains to the city are leaving at 55, so the next one is at 9.55." (ok, dann
hab ich den letzten um 5 Min verpasst... super)
Darauf fragte ich, was das denn für ein Fahrplan sei (offenbar nicht der
Sonn- und Feiertagsfahrplan), und erhielt die Antwort "a special one".
Super, das hilft weiter. Meine nächste Frage war daher, ob und wann ich denn
in South Banks die Verbindung zur Gold Coast hätte. - "I just have the
timetable for Manly... I don't even know how to find out." - Sehr schön. So
nach dem Motto 'komm, wir gehen an den Bahnhof und warten bis ein Zug
fährt'.
Ich erstand daraufhin ein return Ticket nach Nerang (das hingegen war kein
Problem) und bezahlte dafür 13.10 AUD (= CHF). Hallo? 13 Franken für 3h Zug
fahren?? Das sollten wir in der Schweiz auch einführen...
Dann begann das grosse Warten, zum Glück hatte ich ein Skript zum
durchackern dabei. Nach 20 Minuten wurde ich vom netten Herrn vom Schalter
unterbrochen: "You'll have to change trains in Park Road, there's a
connection to the Gold Coast. Usually, the train doesn't stop there, I rang
them up to confirm, it's an exception for today. You shouldn't have to wait
too long, just a few minutes." Aha. Das tönt schon besser. Ich bedankte mich
höflich und attackierte die letzte halbe Stunde Wartezeit...
Die Verbindung klappte tatsächlich, dafür musste ich auf dem Heimweg 30min
warten (aber was sind schon 30min).
Die Frage bleibt: weshalb bloss machen die sich (und anderen) so viel Mühe
on Christmas Day??
Cheers
Corinnne
25. Dezember 2005
Hello everybody,
ein bisschen late der Bericht von vorgestern... aber an Weihnachten darf das
schon mal sein ;-)
Nachdem ich extra um 7 Uhr morgens in den Club gekommen war um zu
telefonieren, bin ich dann auch gleich um 9 Uhr gemeinsam mit Anna Patterson
aufs Wasser gegangen. Draussen trafen wir auf die Aussie Master Sektion, und
segelten ca. 1h mit ihnen (darunter der Weltmeister der Great Grand Master,
d.h. über 65 Jahre).
Auf dem Vorwind experimentierte ich ein wenig mit dem Niederholer und auf
der Kreuz mit dem Unterliek. Das Wichtigste auf dem Vorwind ist hier wohl
aber die Taktik, es hat ziemliche "Windfelder", die über Gleiten oder nicht
Gleiten entscheiden. Daneben hab ich rausgefunden, dass es auch ausserhalb
des Hafens Quallen hat, die einem auf dem Vorwind schon mal dran hindern
können, eine Welle zu surfen (hat ja niemand gesagt, segeln sei kein
komplexer Sport - Wind, Wellen, Gegner, Quallen, Algen...)
liebe Grüsse,
Corinne
23. Dezember 2005
hey schneemänner und -frauen
- ich hab in diesem unzivilisierten land endlich ein w-län gefunden und kann
nun im club unbeschränkt surfen ;-)) das heisst ich kann ab sofort auch
skypen - allerdings vorerst nur zwischen 7 und 7 (für euch 22-10 uhr).
- des weiteren hab ich heute auch mal meinen charter ins wasser geworfen und
mich in die 20kn seabreeze gestürzt (jaja, am morgen hats immer etwas
weniger wind ;-)), bei 35°C im Schatten eine wahre Wohltat!
Aus Rücksicht auf meine Handgelenke hab ich mich auf 1 3/4 h beschränkt und
dabei rausgefunden, was es ausmacht, mit einem arm voll algen am schwert zu
segeln (ich war noch nie so langsam auf der kreuz ;-)) Ein anderer cooler
Bremseffekt sind die Quallen, zum raussegeln ist das etwa wie ein Diesel mit
Zündstörungen - tocc--tocc-tocc---tocc-tocc-... die dinger sind hellblau, so
kann man wenigstens sagen dass das (sonst braune) Wasser blau ist. Zum Glück
beschränkt sich die Population auf den Hafen (ganz im Gegenteil zu den
Algen, s.o.)
die Neoprenmanschetten sind super, nur hab ich mir beim rechten Daumen die
Sehne etwas malträtiert - morgen zieh ich weniger fest an! aber ich kann das
in einem mit den Handgelenken behandeln (physical rescue grüsst mami ;-))
so, jetzt muss ich noch meinen Laser verräumen (ich glaub, ich nenn' ihn
jellyfish, er ist auch ein bisschen hellblau)





